US-Service-Mitglieder, die an Afrikanischer Löwe 26 (AL26) konzentrierte sich auf die Verbesserung der C-UAS-Fähigkeiten und die Integration neuer Technologien zur Unterstützung sich entwickelnder operativer Anforderungen.
Als größte multinationale Militärübung in Afrika bot die AL26 ein multidisziplinäres Übungsumfeld, in dem die Streitkräfte der Partnerländer und der Gemeinschaft neue Systeme und Konzepte in realistischen Szenarien erprobten. Der Schwerpunkt der Übung lag auf Interoperabilität, Einsatzbereitschaft und Erprobung bei gleichzeitiger Ausrichtung der Fähigkeiten auf regionale Sicherheitsprioritäten.
Die Teilnehmer evaluierten mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Plattformen, autonome Systeme und Remote-Fähigkeiten für Angriffs-, Verteidigungs- und Einsatzführungsoperationen. Diese Bemühungen trugen zur Entwicklung anpassungsfähiger und kosteneffizienter Lösungen für die Herausforderungen moderner Gefechtsfelder bei.
Fokus auf Anti-UAS-Innovation
Ein wichtiger Schwerpunkt war die Entwicklung und Bewertung des Hummel UAS-Abwehrsystem.
“Im Mittelpunkt dieser Bemühungen steht die Entwicklung des ‘Bumblebee’-Abwehrsystems für unbemannte Luftfahrzeuge”, sagte U.S. Army Sgt. 1st Class Derrick Guyton, ein Ausbilder des 7th Army Training Command, der kleine unbemannte Luftfahrtsysteme unterrichtet.
“Der Bumblebee wurde als kompakter, wendiger Abfangjäger konzipiert, der kleine unbemannte Luftbedrohungen neutralisieren kann, wobei der Schwerpunkt auf Tragbarkeit und schnellem Einsatz liegt. Dieses Training und die Rückmeldungen aus dem Einsatz werden die aktuellen Fähigkeiten zur Bekämpfung von UAS verbessern und in künftige technologische Entwicklungen einfließen.”
Die Übung folgte einem strukturierten Ausbildungsansatz, bei dem neue Technologien in progressive Lernphasen integriert wurden. Die US-Soldaten wechselten vom Unterricht im Klassenzimmer zum praktischen Training und zur operativen Anwendung.
“Wir haben eine dreitägige Schulung durchgeführt, die Unterricht im Klassenzimmer, praktisches Training und eine abschließende Übung umfasste”, sagte Guyton. “Das Ziel ist es, zu sehen, wie US-Soldaten das System in einem Einsatz einsetzen, es effektiv bedienen und Ausrüstung bergen.”
Ausweitung der operativen Fähigkeiten
Das Bumblebee-System unterstützt eine Reihe von Missionen, darunter Nachrichten-, Überwachungs- und Aufklärungseinsätze sowie Angriffe.
“Es handelt sich um ein System, das in der Lage ist, aus der Ich-Perspektive zu sehen, und das Aufklärungs-, Überwachungs- und Angriffsaufgaben sowie Nutzlasttransporte durchführen kann”, sagte Guyton. “Die Bediener können mehrere Plattformen von einer einzigen Bodenkontrollstation aus steuern und gleichzeitig Aufgaben ausführen.”
Guyton wies auch auf die möglichen Auswirkungen des Systems auf künftige Operationen hin.
“Diese Fähigkeit erweitert den Kampf über die vorderen Linien hinaus und ermöglicht es den Streitkräften, tiefer in das Schlachtfeld einzudringen und gleichzeitig Manövrierelemente voranzubringen”, sagte er. “African Lion stärkt auch Partnerschaften und zeigt, dass wir in der Lage sind, an der Seite von Verbündeten in komplexen Umgebungen zu trainieren.”
Auswirkungen der Ausbildung auf die Bereitschaft
Für die teilnehmenden Einheiten trug die Ausbildung unmittelbar zur Einsatzbereitschaft und Anpassungsfähigkeit bei.
“Dies ist das erste Mal, dass wir mit dieser Fähigkeit als Einheit trainieren”, sagte U.S. Army Sgt. Pedro Gallardo, ein Kampfsanitäter, der der 7th Engineer Brigade, 21st Theater Sustainment Command, zugeteilt ist. “Es verbessert unsere Fähigkeit, Mobilitäts- und Gegenmobilitätsoperationen zu unterstützen und uns gleichzeitig an neue Technologien anzupassen.”
Multinationale Übung unterstützt zukünftige Bereitschaft
African Lion 26 wurde gemeinsam vom US Africa Command und der US Army Southern European Task Force, Africa, geleitet und fand vom 20. April bis zum 8. Mai in Marokko, Ghana, Senegal und Tunesien statt. An der Übung nahmen mehr als 5.600 Soldaten aus über 40 Nationen teil, wobei der Schwerpunkt auf der Stärkung der kollektiven Sicherheit und der Interoperabilität lag.
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Bildnachweis: U.S. Army Foto von Sgt. 1st Class Rodney Roldan.