D-Fend Solutions hat die Einführung von EnforceAir PLUS bekannt gegeben, einem neuen Angebot in seiner Reihe von UAS-Abwehrsystemen, das mehrere Erkennungs- und Abwehrtechnologien in einer einzigen Plattform integriert.
Das System baut auf der bestehenden Radiofrequenz (RF)-Technologie des Unternehmens auf und umfasst eine zusätzliche Radarerkennung und eine optionale Störungsfunktion. Laut D-Fend ermöglicht die Integration den Betreibern die Erkennung, Verfolgung und Eindämmung von Drohnen durch einen mehrschichtigen Ansatz, der je nach Bedrohung angepasst werden kann.
Ein zentrales Merkmal von EnforceAir PLUS ist die vom Unternehmen als “SmartAir”-Technologie bezeichnete Fusionsmaschine, die Radar- und RF-Daten zu einem einzigen operativen Bild der erkannten Drohnen kombiniert. Das Unternehmen gibt an, dass dies die Entscheidungsfindung vereinfachen und Fehlalarme bei der Identifizierung von Bedrohungen reduzieren soll.
Die Radarkomponente verwendet kompakte Solid-State-Radar-Panels, die laut D-Fend den Erfassungsbereich über das hinaus erweitern, was mit RF-Maßnahmen allein möglich ist. Das optionale Störmodul, das als “Smart RF-Effector” beschrieben wird, fügt eine dritte Verteidigungsschicht hinzu, wenn Cyber-Übernahme oder radarbasierte Verfolgung nicht ausreichen.
EnforceAir PLUS ist als kompaktes und schnell einsatzbereites System konzipiert. D-Fend hebt hervor, dass die neue Plattform eine automatische Kalibrierung, eine Software-Integration der drei Verteidigungsschichten und eine Benutzeroberfläche bietet, die eine einheitliche Ansicht der Luftraumaktivitäten anzeigt. Das System verfügt außerdem über eine automatische Vorschlagsfunktion, die Optionen zur Schadensbegrenzung für erkannte Drohnen vorschlägt.
Das Unternehmen wies darauf hin, dass die derzeitigen Nutzer des EnforceAir 2-Systems einen Upgrade-Pfad zu den neuen Funktionen von EnforceAir PLUS haben werden.
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Bildnachweis: D-Fend Solutions
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