Die Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) hat eine Forschungskooperation gebildet mit ipoque, einem Unternehmen von Rohde & Schwarz, um Methoden zur Erkennung und Eindämmung unautorisierter Drohnenaktivitäten zu erforschen. 5G-Netzdatenanalyse.
Das Projekt wird das 5G-Campusnetz der HSU/UniBw H nutzen, das von der Deutschen Telekom Global Business und Ericsson im Rahmen der Initiative Digital Sensor-2-Cloud Campus Platform eingerichtet wurde. Die Forscher werden sich auf die Erkennung von Anomalien in 5G-Campusnetzen konzentrieren, um unbefugte Drohnen zu identifizieren und zu verfolgen, mit möglichen Anwendungen für die Sicherung kritischer Infrastrukturen wie Flughäfen und Stadien.
Die HSU/UniBw H ist an der Forschung im Bereich der Drohnensicherheit beteiligt, unter anderem an der Entwicklung der Abfangdrohne FALKE. Durch die Zusammenarbeit mit ipoque werden Fähigkeiten zur Netzwerkanalyse in die Forschung integriert, wobei das Fachwissen von ipoque im Bereich Netzwerkoptimierung und -sicherheit genutzt wird.
“Diese Zusammenarbeit ist ein entscheidender Schritt, um die Möglichkeiten der 5G-Netzanalyse für die nationale Sicherheit nutzbar zu machen”, sagt Prof. Gerd Scholl, der das Projekt an der HSU/UniBw H leitet. “Durch die Entwicklung ausgefeilter Fähigkeiten zur Erkennung von Anomalien können wir den Schutz sensibler Gebiete vor unerlaubten Drohnenaktivitäten deutlich verbessern.”
“Die fortschrittlichen Softwarelösungen von ipoque, die sich auf fast zwei Jahrzehnte gesammelter Datensätze und unser globales Framework zur Generierung hochwertiger Trainingsdaten stützen, werden entscheidend dazu beitragen, Netzwerkanalyse und Application Awareness in Echtzeit zu erreichen”, fügt Dr. Ing. Martin Mieth, Director Network Analysis bei ipoque, hinzu. Martin Mieth, Direktor Netzwerkanalyse bei ipoque. “Diese Synergie ist entscheidend für die Bewältigung der aktuellen Datenschutzherausforderungen und ebnet den Weg für die nächste Generation von KI-gesteuerten Netzwerksicherheitslösungen.”
Angesichts der wachsenden Besorgnis über den potenziellen Missbrauch von Drohnen im beschränkten Luftraum sollen die wachsenden 5G-Netze als Instrument zur Erkennung und Bekämpfung von Bedrohungen aus der Luft in Echtzeit genutzt werden.