Die Joint Interagency Task Force 401 (JIATF-401) hat die Anti-Drohnen-Plattform „Sky Valor“ im Rahmen einer Vorführung auf der Marine Corps Air Station Yuma in Arizona evaluiert, die in Zusammenarbeit mit der Joint Task Force-Southern Border und der US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (CBP) durchgeführt wurde.
Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung wurde das Langstreckensystem anhand einer Reihe von Flugprofilen kleiner UAS getestet. Nach Angaben der JIATF-401 bewies die Plattform die Fähigkeit, Luftbedrohungen auf große Entfernungen zu erkennen, zu verfolgen, zu identifizieren und zu bekämpfen, während sie ununterbrochen im Einsatz war.
Schwerpunkt auf mehrschichtigen Grenzschutzmaßnahmen
An der Übung nahmen Mitarbeiter der JIATF-401, der Joint Task Force-Southern Border und der CBP teil, um die für Einsätze an der Grenze zwischen den USA und Mexiko relevanten Fähigkeiten zu bewerten.
Jose Gonzalez, ein Verbindungsbeamter der Zoll- und Grenzschutzbehörde, der bei der JIATF-401 eingesetzt ist, erklärte, die bei der Übung verwendeten Szenarien spiegelten die operativen Rückmeldungen von Militärangehörigen und Grenzbeamten wider.
“Während unseres Besuchs in Yuma haben wir das SkyValor-System anhand strenger Bedrohungsszenarien getestet, die auf Rückmeldungen von Soldaten und Grenzbeamten an der Südgrenze basieren”, sagte Gonzalez.
“Eine wirksame nicht-kinetische Abwehroption ist ein wesentlicher Bestandteil starker, mehrschichtiger Maßnahmen zur Bekämpfung von Drohnen an der Südgrenze.”
Laut JIATF-401 wurden bei den Tests die integrierten Sensor- und nicht-kinetischen Abwehrfähigkeiten des Systems untersucht, darunter auch Techniken zur Abwehr elektronischer Kriegsführung, die darauf abzielen, Drohnen unschädlich zu machen und dabei Kollateralschäden so gering wie möglich zu halten.
Maßnahmen zur operativen Validierung
Oberstleutnant Alejandro Elizalde, Leiter des Teams für die südliche Grenze der Einsatzabteilung der JIATF-401, hob die behördenübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen der Veranstaltung hervor.
“Es war eine Teamleistung, das SkyValor-System nach Yuma zu bringen und es für den operativen Einsatz zu validieren”, sagte Elizalde. “Ein behördenübergreifender Ansatz ist entscheidend, um entlang der gesamten 1.954 Meilen langen südlichen Grenze eine starke Abwehr gegen Drohnen aufrechtzuerhalten.”
Die JIATF-401 erklärte, die Vorführung stelle einen weiteren Schritt in ihren Bemühungen dar, neue Technologien zur Drohnenabwehr zu bewerten und einzusetzen, wobei operative Rückmeldungen einfließen, um die künftige Entwicklung der Fähigkeiten zu gestalten.
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Bildnachweis: CACI
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