Das Wehrtechnikunternehmen Skana Robotics hat zwei neue autonome maritime Plattformen vorgestellt: den Bull Shark, ein autonomes Überwasserfahrzeug (ASV), und den Stingray, ein autonomes Unterwasserfahrzeug (AUV). Die Ankündigung markiert den Eintritt des Unternehmens in den Markt für skalierbare unbemannte Marinesysteme, für die bereits erste Aufträge vorliegen.
Der Bull Shark wird als taktisches ASV beschrieben, das für Aufklärungs-, Überwachungs-, Aufklärungs- und Abwehreinsätze geeignet ist. Es hat eine Nutzlastkapazität von bis zu 150 Kilogramm und soll als Kommunikationszentrum für die Koordinierung mehrerer bemannter und unbemannter Einheiten dienen.
Die Stingray ist ein AUV, das für Einsätze wie ISR, U-Boot-Bekämpfung und Infrastrukturschutz vorgesehen ist. Es unterstützt autonome Navigation, Verankerung auf dem Meeresboden und einen Standby- und Reaktivierungsmodus für längere Einsätze. Die Plattform hat eine Standardbatterielaufzeit von 24 Stunden, die durch modulare Batteriepakete verlängert werden kann, und kann von U-Booten, Patrouillenbooten oder Andockstationen aus eingesetzt werden.
Beide Systeme sind für die Interoperabilität mit NATO-Standards und die Integration in bestehende Flotten ausgelegt. Skana betont, dass der Schwerpunkt seines Produktionsmodells auf der Skalierbarkeit liegt, mit dem Ziel, die Abhängigkeit von der traditionellen Werftinfrastruktur für den Einsatz unbemannter Schiffe zu verringern.
Das breitere Ökosystem des Unternehmens basiert auf der SeaSphere-Missionsplanungs-Engine und Vera, einer Softwareschicht, die Betriebsanweisungen in lokalisierte autonome Aktionen umsetzt. Dieser Rahmen unterstützt die Echtzeit-Zusammenarbeit zwischen unbemannten Schiffen sowie die Koordination mit bemannten Plattformen.
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Bildnachweis: Skana Robotics
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